Das Deep Plane Facelift birgt – wie jeder operative Eingriff – Risiken. Am häufigsten diskutiert: Deep Plane Facelift Risiken in Bezug auf den N. facialis (Gesichtsnerv). Die Nerven befindes sich in der Ebene unter dem SMAS. Besonders heikel ist deren Nähe zu den Retaining Ligaments.
Das führt häufig dazu, dass unerfahrene Chirurgen aus Angst die Nerven zu verletzen die Bänder nicht durchtrennen. Somit ist der Effekt des Liftings so gut wie nicht vorhanden. In erfahrenen Händen ist das Deep Plane daher sicherer.
Eine Analyse von Jacono et al. im Aesthetic Surgery Journal dokumentiert eine Rate vorübergehender N.-facialis-Beeinträchtigungen von 0,69 %. Dauerhafte Beeinträchtigungen sind äußerst selten.
Zu den Deep Plane Facelift Nachteilen, die sachlich genannt werden müssen: längere OP-Dauer (3–6 Stunden), obligatorische Vollnarkose, höherer Kostenpunkt und zwingend stationäre Durchführung. Weitere mögliche Komplikationen – Hämatome, Schwellungen, Infektionen, Narbenbildung – teilt das Deep Plane mit anderen Facelift-Methoden.